Flugtouren und Sicherheitstraining Ultraleicht für fünf Tage in Spanien, Lebrija bei Jerez de la Frontera zum Festpreis von 2.100,00 €, Nächste 5-Tage Flugtouren und Sicherheitstrainingkombination: 03.06. - 07.06.2020

Fliegerurlaub mit dem UL in Spanien. Ultraleicht chartern an Spaniens sonnenreichster Küste. Streckenflüge, vorbereitet, mit ortskundigem, sehr erfahrenem Fluglehrer. Sicherheitstraining in den Fliegerferien inbegriffen. UL chartern mit Sicherheitstraining zweimal im Monat. Drei Tage mit dem UL durch Andalusien, zwei Tage Sicherheitstraining. Traumhaft schöne Flugstrecken für spannende Fliegerferien, kein Risiko in der Fremde, da Fluglehrer ständig dabei - und das kostenlos. Das Foto zeigt sommerliche Landschaft, morgens, auf dem Rückweg von Granada nach Lebrija.

Flugtouren und Sicherheitstraining in einem. Die perfekte Kombination für die Fliegerferien im Ultraleicht.

Drei Tage Streckenflüge Neues entdecken, zwei Tage Sicherheitstraining, um in Zukunft besser auf Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein.

Professionelle, orts- und sprachkundige Fluglehrer begleiten Sie während Ihrer Überlandflüge mit unserem Ultraleicht durch Spanien und Portugal. Sie sind bestens gerüstet, Ihnen neue Tipps und Tricks zu zeigen und beizubringen.

Besser können Sie Ihre Fliegerferien nicht planen.



Im Preis von 2.100,00 € sind enthalten:

Nicht im Preis enthalten sind Mahlzeiten und Mietwagen.

Ultraleicht-Fliegerferien mit dem UL in Spanien. Mit Eurostar EV 97 oder MT-03.

Den deutschen orts- und sprachkundigen Fluglehrer dabei bedeutet:

Selbstverständlich lassen sich diese Flüge auch für Passagierberechtigung, Übungsflug oder Scheinerneuerung verwenden.

Alle Termine zum preiswerten UL-Charter und UL fliegen im Urlaub im Ausland in Spanien finden Sie für die nächsten Monate auf der Seite unserer festen Termine.

Die nachfolgend aufgeführten Entfernungen und Flugzeiten sind nur Hinflug. Hin und Zurück ist also das Doppelte.

Der nächste Flugtour-Sicherheitstraining-Lehrgang findet vom 03.06. - 07.06.2020 statt

Flugtour Nr. 22

1. Flugtag: Trebujena - Portimao - Trebujena

Eine Flugtour nach Portugal, Portimao, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Flugplan ist Pflicht und muß telefonisch im Flugplanbüro von Jerez de la Frontera aufgegeben werden. Paß/ Ausweis nicht vergessen, als Sportpilot wird man immer wie ein Terrorist behandelt. D. h. das Ding muß bei der Landung in Portugal vorgezeigt werden. Die Daten werden erfaßt.
Nach dem Start mit dem UL in Spanien nach Portugal geht der Flug nach Norden über die Reisfelder nördlich Jerez/ Trebujena. Auf unserer linken Seite befindet sich der Río Guadalquivir, den wir später, nach ca. 10 Min. kreuzen. Nach ca. 20 Minuten Flugzeit wird die Landschaft weniger monoton. Es folgen Bäume, Wälder, Felder und größere Dörfer, für spanische Verhältnisse Städte. Wir fliegen mittlerweile Nordwestkurs und gelangen langsam an die Autobahn nach Portugal. Bei Huelva können wir dann erst einmal an die Küstenlinie dem Strand folgen. Das klare Wasser des Atlantiks ist alleine die Reise wert. Es folgt eine ziemlich häßliche Raffinerie am Rande der Erdebeerfelder/ -Gewächshäuser. Die Gegend ist recht unbewohnt, der Strand meist mehr oder weniger leer. Kurz vor der portugiesischen Grenze, Ayamonte, kommt der Frequenzwechsel nach Portugal. Für Faro lassen wir den Strand links liegen und folgen der Autobahn, das ist einfacher für den Controler und für uns. Die following coast-line gibt es selten und dann wird man durch die CTR die VFR-Strecke geführt, das ist kompliziert. Besser ohne viel funken entlang der Autonbahn. Faro, der Strand und der Atlantik bleiben in Sichtweite. Das Gelände ist hügelig, sehr zersiedelt, wenig Bewuchs. Farbe, Bodenformation und Bewuchs sind jedoch extrem ungewohnt und in Mitteleuropa nicht anzutreffen. Kurz vor Portimao wird die Landschaft dann wieder flacher. In Portimao erwartet uns 800m Asphalt, selten wenig Wind und manchmal Fallschirmspringerverkehr. Dann heißt es warten bis alle unten sind, dann erst Landefreigabe. Eigentlich ist es ja nur eine Landetip, ist ja ein unkontrollierter Platz. Es empfiehlt sich jedoch auf die Jungs da unten am Funk zu hören. Eine Flughafenbar lädt zu einer gemütlichen Pause ein. Für den Rückflug wieder Flugplan. Flugstrecke soll aber zuerst noch ein Stückchen nach Westen gehen, an die wilde Atlantikküste bei Lagos/ Cabo de Sao Vicente. Elefantöse Aussichten. Muß man einfach gesehen haben. Dann geht es zurück Richtung Spanien, entlang der Küste bis kurz vor Portimao. Teilweise Hangküste, darin Höhlen, in denen sich je nach Wasserhöhe Ebbe/ Flut die Gischt der Brandung bricht. Das Wasser glasklar, der Meersgrund sichtbar. Man vergißt vor Staunen fast das Fliegen. Dann geht es wieder kurz vor Faro an die Autobahn bis hinter Faro CTR. Dann könnte man wieder an die shore-line, ist aber eher langweiliger Sandstrand. Sandstrand ist nicht langweilig? Na dann zurück ans Wasser.
Entfernung: 250 km, Flugzeit: 01 h 45 Min.

2. Flugtag: Trebujena - Ronda (Am Strand entlang über Chipiona bis Tarifa/ LE-R 164, durch die Berge nach Ronda zurück nach Trebujena) - Trebujena

Mit dem UL von Trebujena über Tarifa mit einem Blick auf Afrika und Gibraltar zurück vorbei an den Bergen über Arcos de la Frontera, Espera nach Trebujena. Der Flug mit dem UL führt vorbei an Sanlúcar de Barrameda mit der Mündung des Guadalquivirs, auf der anderen Seite das Vogelschutzgebiet, die Coto Doñana, Chipiona, von wo aus Christopher Columbus seine Erkundungstour nach Westen gestartet haben soll, auf der Fahrt bei der er Amerika entdeckte. Vorbei an der Costa Ballena, einem Urlaubsort, weißer Sandstrand, soweit das Auge reicht. Cádiz, die uralte Halbinsel im Atlantik. Die alte Gefängnisinsel Santi Petri bei Chiclana. Bei Tarifa, vorbei an Gibraltar durch die faszinierenden Berge nach Ronda, das alte Viadukt, zurück über das touristisch bekannte Bergdorf Grazalema.
Flugzeit 2 h

3. Flugtag: Trebujena - Mérida - Trebujena

Start der Flugtour in Spanien mit dem UL in Trebujena, LETJ, bei Jerez de la Frontera, LEJR, nach Mérida bei Badajoz, in der Kontrollzone dieses gemischten Militär- und Zivilflugplatzes. Die Flugstrecke führt über die Reisfelder nördlich Trebujena, vorbei an Sevilla über die rotbraune Erde der Sierra Morena. Extrem unbewohnte Landschaft, ungewohnt wild. Leicht mit Bäumen bewachsen, später in bewaldetes Gebirge übergehend. Ein wunderschöner Anblick bei stahlblauem Himmel die entsprechend eingebetteten blauen Stauseen umgeben von Bäumen und rotem, bzw. weißen oder grünem Untergrund. Teilweise bizarr einzelne Hügel in der Landschaft verstreut, an Hollywoodfilmhintergründe erinnernt. Hinter Zafra wird es dann wieder ebener bis Mérida. Ein Extraerlebnis ist immer wieder die gute Flugsicht. Wenn man früh genug gestartet ist lohnt sich ein Ausflug mit dem Taxi in die Stadt mit ihren alten Gebäuden. Oder zu Fuß, bei durchschnittlich Mach 0,003783469 Gehgeschwindigkeit, ca. 15 Minuten zu einem wunderschönen Ausflugsziel der dort ansässigen Bevölkerung, am See eine spanische Tapa zu sich nehmen und gestärkt den Rückflug antreten. Der Fußweg führt durch eine bizarre Steinlandschaft, die sich zu sehen lohnt. Manchmal stehen dort nicht eingezäunt Stier- und Kuhherden, durch die man hindurch muß. Eigentlich ist es schon eingezäunt, man steigt aber über den Zaun am Anfang drüber, ohne zu wissen, was man da macht. Beeindruckend, bzw. beängstigend, wenn man es nicht kennt, in Spanien werden die Hörner dieser Tiere nicht abgesägt und böse schauen können die auch gut mit ihren 500 - 600 kg Lebendgewicht und riesigen Hörnern. Vielleicht besser nichts rotes anziehen?
Entfernung: 240 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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