Flugtouren und Sicherheitstraining Ultraleicht für fünf Tage in Spanien, Lebrija bei Jerez de la Frontera zum Festpreis von 2.100,00 €, Nächste 5-Tage Flugtouren und Sicherheitstrainingkombination: 07.01. - 11.01.2020

Fliegerurlaub mit dem UL in Spanien. Ultraleicht chartern an Spaniens sonnenreichster Küste. Streckenflüge, vorbereitet, mit ortskundigem, sehr erfahrenem Fluglehrer. Sicherheitstraining in den Fliegerferien inbegriffen. UL chartern mit Sicherheitstraining zweimal im Monat. Drei Tage mit dem UL durch Andalusien, zwei Tage Sicherheitstraining. Traumhaft schöne Flugstrecken für spannende Fliegerferien, kein Risiko in der Fremde, da Fluglehrer ständig dabei - und das kostenlos. Das Foto zeigt sommerliche Landschaft, morgens, auf dem Rückweg von Granada nach Lebrija.

Flugtouren und Sicherheitstraining in einem. Die perfekte Kombination für die Fliegerferien im Ultraleicht.

Drei Tage Streckenflüge Neues entdecken, zwei Tage Sicherheitstraining, um in Zukunft besser auf Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein.

Professionelle, orts- und sprachkundige Fluglehrer begleiten Sie während Ihrer Überlandflüge mit unserem Ultraleicht durch Spanien und Portugal. Sie sind bestens gerüstet, Ihnen neue Tipps und Tricks zu zeigen und beizubringen.

Besser können Sie Ihre Fliegerferien nicht planen.



Im Preis von 2.100,00 € sind enthalten:

Nicht im Preis enthalten sind Mahlzeiten und Mietwagen.

Ultraleicht-Fliegerferien mit dem UL in Spanien. Mit Eurostar EV 97 oder MT-03.

Den deutschen orts- und sprachkundigen Fluglehrer dabei bedeutet:

Selbstverständlich lassen sich diese Flüge auch für Passagierberechtigung, Übungsflug oder Scheinerneuerung verwenden.

Alle Termine zum preiswerten UL-Charter und UL fliegen im Urlaub im Ausland in Spanien finden Sie für die nächsten Monate auf der Seite unserer festen Termine.

Die nachfolgend aufgeführten Entfernungen und Flugzeiten sind nur Hinflug. Hin und Zurück ist also das Doppelte.

Der nächste Flugtour-Sicherheitstraining-Lehrgang findet vom 07.01. - 11.01.2020 statt

Flugtour Nr. 12

1. Flugtag: Trebujena - Aeroveleta - Trebujena

Das Ultraleichtgelände Aeroveleta liegt am nordöstlichen Rand der Kontrollzone von Granada. Die Flugstrecke führt uns mit dem UL zunächst nördlich vorbei an der CTR von Jerez de la Frontera. Wir steuern das UL auf unserem Weg zum Flugziel über hügeliges Gelände. Im Sommer dünige Wüste., im Winter und Frühjahr eher aufgrund des Sonnenwinkels und der anderen Strahlung im Süden Europas in ungewohntem sattem leuchtendem Grünton. Westlich vorbei an der Kontrollzone von Morón, der Militärbasis über die hügelige Nordkante der Sierra de Cádiz Richtung Villamartin. Vorbei an dessen Verkehrslandeplatz über die Hügel und Berge der Sierra Serrano und Sierras Subréticas mit den Olivenhainen. An der Sierra de Yegua etwas nördlich umfliegen wir ein Beschränkungsgebiet. Wir folgen jetzt ungefähr dem Río Genil, überfliegen den großen Stauseee Embalse de Iznájar. Vor uns nun die Vega de Granada. Vorbei an wunderschönen Bergen bis über 5000ft. Der Ul-Landeplatz liegt direkt an der Kontrollzone von Granada. Es ist nicht ganz einfach, die 200m kurze Asphaltbahn der Piste 15 zu treffen. Bei Piste 33 muß man auf dem Sandstreifen vor der Piste aufsetzen, um das UL-Gelände nicht zu überrollen.
Entfernung: 250 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

2. Flugtag: Trebujena - Évora - Trebujena

Évora ist eine Stadt in Portugal. Wer nach Protugal fliegt muß einen Flugplan aufgeben. Wir machen das in diesem Fall telefonisch im Flugplanbüro des Flughafens in Jerez de la Frontera.
Wir starten mit dem UL von der 1000m langen Asphaltpiste in Trebujena, von der wir nur ca. 200m benötigen und drehen ab nach Norden. Neben Lebrija, der nächsten Stadt Richtung Norden befindet sich der Ein- und Ausflugpunkt November für den an- und abfliegenden Verkehr von Trebujena. Wir folgen dem Río Guadalquivir nach Norden entlang der Cota Doñana, einer restricted area bis 6000ft Höhe. Es handelt sich um ein riesiges Vogelschutzgebiet mit Flamingos und anderen Vögeln. An einem Urlaubstag ohne fliegen eine Besichtigung wert. Kurz vor La Juliana ändert sich das Landschaftsbild von quadratischen Reisfeldern zu "normalem" Mischgelände. Bebauung, Freifläche mit Wald und Wiese, hier und dort die eine oder andere illegale Siedlung, alles nicht mehr ganz so flach. Um den Verkehrslandeplatz La Juliana fliegen wir einen Bogen mit dem UL, d. h. wir biegen vorher links ab. Nach Norden hört die Cota Doñana hier auf und wir können uns die Kursänderung gefahrlos erlauben. In der Ferne entlang des rechten Flügels leuchtet der hochmoderne Solarpark Sevillas. Wir überfliegen die Sierra Morena. Es handelt sich um hügelige, rotbraune Landschaft. Sie geht in stark wellige, grüne, baumbewachsene menschenleere Landschaft über. So viel "Nichts" gibt es in Deutschland nicht zu sehen. Ein Motorausfall wäre ganz sicher ein Bruch und aufgrund des Bewuchses und der Bodenformation wäre die Nutzung des Rettungsgerätes in Erwägung zu ziehen. Nach der Meldung des Grenzübertritts und des dritten Frequenzwechsels auf dieser doch eigentlich geringen Entfernung erreichen wir "das überflutete Portugal". Imposant die riesige Talsperre Albufeira do Alqueva. In Verbindung mit der Farbe der Erde darumherum, des losen Baumbestandes und der Sonne Südeuropas das stahlblaue Wasser ein gigantischer Anblick. Es folgt ein wenig Landwirtschaft, Hügelformationen und extrem großflächig unbewohntes Gelände. Der Flugplatz von Évora hat ein nicht ganz unkompliziertes Anflugverfahren und das portugiesische Englisch ist auch nicht wirklich akzentfrei. Im Büro wird freundlich der Flugplan geschlossen, der neue für den Rückflug aufgegeben und bei einem Getränk (leider nur aus der Maschine) eine gemütliche Pause eingelegt.
Entfernung: 270 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

3. Flugtag: Trebujena - Valverde de Leganés - Trebujena

Ein Flug mit dem UL in den Ferien, im Urlaub, im Ausland, in Spanien, bei Jerez de la Frontera nach Valverde de Leganés. Dieses UL-Gelände liegt in der Extremadura in der Kontrollzone von Badajoz, nahe der protugiesischen Grenze. Nach dem Start in Trebujena geht es Richtung Norden. An der linken Fläche liegt der Río Guadalquivir und das Natur- und Vogelschutzgebiet Cota Doñana. Unter uns die mit Flußwasser gefluteten Reisfelder. Kurz vor La Juliana, einem Verkehrslandeplatz mit 900m Asphaltbahn und jeder Menge Fallschirmspringern wird das noch flache Gelände mit Bäumen bewachsen, dünn besiedelt, abwechslungsreicher. Es folgt die Peripherie von Sevilla, andalusische Dörfer und kleine Städtchen. Die Stadt Sevilla in Sichtweite und westlich die modernste Solaranlage der Welt. Spiegel werfen das Sonnenlicht in einem Punkt in einem hohen Turm. Dort wird dann Wasser erhitzt, der Dampf treibt eine Turbine an. Diese relativ kleine Anlage kann ganz Sevilla mit Strom versorgen. Je nach Tageszeit und Flughöhe sieht man die zurückgeworfenen Sonnenstrahlen gebündelt von der Spiegelfläche nach oben spitz zulaufend in den Turm fallen. Ein imposanter Anblick. Es folgt die Sierra Morena. Dünn bewaldete Hügellandschaft, je nach Jahreszeit mehr oder weniger braunrot, die Hügelkrate mit Wegen durchzogen und verbunden. Ähnelt ein wenig einem deutschen Truppenübungsplatz, aber irgendwie hat es etwas fremdartiges, noch nie gesehenes. Wunderschön die weißen Dörfer im Abstand vieler -zig Kilometer, einzigartig die Talsperren, in dem ungwohnten Landschaftsbild mit den südländischen Kontrasten unter der südländischen Sonne. Klares blaues Wasser, das Grün der Umrandung mit den freien sandigen gelben Ufern ergibt ein noch nie gesehenes Bild. Einmal in die CTR von Badajoz eingeflogen sollte man sich nicht mehr verfliegen. Man ist ohne Freigabe, wohl legal, aber in einer CTR auf eine VFR Route unterwegs.
Entfernung: 220 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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